KI und meine Werke
Kurz gesagt: In meinen Texten steckt keine künstliche Intelligenz. In allem, was um sie herum entsteht, manchmal schon. Wo genau die Grenze verläuft, steht hier.
Über KI wird in Autorenkreisen viel gestritten, oft mit guten Gründen. Ich halte es für fair, dass Sie als Leserin oder Leser wissen, woran Sie bei mir sind. Deshalb diese Seite. Sie sagt dasselbe wie mein Video zum Thema, nur zum Nachlesen.
Der Text: keine KI. Punkt.
Für den kreativen Schreibprozess kommt bei mir keine künstliche Intelligenz zum Einsatz. Das gilt für die Romane genauso wie für Kurzgeschichten. Die Figuren, ihre Stimmen, die Handlung, die Sätze selbst: Das stammt zu hundert Prozent aus meinem eigenen Kopf.
Auch nicht als Ideengeber
Das gilt ausdrücklich auch für die Unterstützung beim Schreiben. Wenn ich nicht weiterkomme, frage ich keine KI, wie es weitergehen könnte. Meine Figuren sollen sich aus sich heraus entwickeln und nicht dadurch, dass ihnen jemand von außen einen Vorschlag unterschiebt. Ohnehin gehen sie schon oft genug eigene Wege, die ich nicht geplant hatte. Genau das mag ich an der Arbeit.
Vor einer leeren Seite greife ich stattdessen zu klassischen Kreativitätstechniken. Oder ich warte, bis die Szene von selbst kommt. Sie kommt.
Bilder: ja
Zeichnen kann ich nicht. Für alles Bildliche nutze ich deshalb KI, und zwar bewusst und gern: für das Cover, für Figurenbilder, für Grafiken rund um die Reihe. So wird sichtbar, was ich seit Jahren im Kopf mit mir herumtrage, auf dem Bildschirm und auch gedruckt. Die Vorstellung stammt von mir, das Handwerk kommt aus der Maschine.
Hörbuchstimmen: ja
Beim Hörbuch bin ich selbst der Erzähler. Die einzelnen Figuren dagegen sprechen mit KI-generierten Stimmen. Das ist eine bewusste Entscheidung und ehrlich gesagt auch eine Spielerei, die mir Freude macht: Jede Figur bekommt so eine eigene hörbare Präsenz, die ich allein nie hinbekommen würde.
Organisatorisches: ja
Bei Aufgaben, die mit dem Erzählen nichts zu tun haben, ist KI ein nützliches Werkzeug. Für das Glossar zum Roman etwa habe ich Orte, Figuren und Begriffe der Magie aus dem fertigen Text heraussuchen und auflisten lassen. Der Text war da längst geschrieben, die KI hat ihn nur sortiert.
Am Ende sitze immer ich davor
Alles, was auf diesem Weg entsteht, lese ich anschließend selbst gegen und korrigiere es. KI produziert zuverlässig auch Unsinn, und der hat in und um mein Buch nichts verloren. Die letzte Kontrolle liegt bei mir, immer.
Wer eine Geschichte von mir liest, ob um Cyria und Alron oder aus meinen Science-Fiction-Projekten, kann sich absolut sicher sein: An der Entstehung dieses Textes war keine künstliche Intelligenz beteiligt.
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